Dienstag, 5. Mai 2015

VideoDays 2015 in Berlin – Eine Kritik

Die Location
Die „Arena Berlin“ ist eine etwas abgewrackte große Halle an der Spree, neben dem Badeschiff. Drinnen ist es wirklich trist und dunkel, aber es hat für den VideoDay sehr gut funktioniert. Für die Show musste es ja dunkel sein und groß genug war das Ding auch. Es waren viele Leute da, aber man hatte nie das Gefühl von extremen Massen, Gedränge usw. Meine Toleranzschwelle für Massen ist allerdings auch sehr hoch, weil ich das aus Berlin gewohnt bin und auch vom VideoDay (und GamesCom) in Köln kenne.

Die Menschen
Tja, die Menschen waren entspannt – so sind die Berliner! Aber Stadtstolz beiseite: klar haben die weiblichen Teenies bei ihren Idolen wie Ardy und Taddl oder Y-Titty lauthals gekreischt und hier und da sind auch Tränchen geflossen (Ergriffenheit? Freude? Angst? Mutti verloren?). Aber allgemein war die Stimmung wirklich entspannt. Niemand ist durch die Gegend gerannt oder hat einzelne YouTube bedrängt, sodass sie sich unwohl gefühlt haben (so viel ich mitbekommen habe).
Andererseits gibt es in Berlin immer das Problem: wir Berliner sind nicht so leicht zu begeistern! Auch große, internationale Stars haben zuweilen ihre Probleme, das Publikum in Berlin zum Ausrasten zu bringen. Wir haben eben schon viel gesehen, waren bei einigen Konzerten, heißen viele Stars aus der Filmbranche bei der Berlinale willkommen.
Wenn also manch YouTube-Star enttäuscht von den Reaktionen des Publikums gewesen sein sollte – es war nicht eure Schuld. ;)  

Der Termin
YouTube-Veranstaltung für Jugendliche (und Kinder) in Berlin am 1. Mai… Zwischen Kreuzberg und Neukölln… Also diesen Termin hat wohl niemand verstanden.
Okay, seit einigen Jahren gibt es am 1. Mai nicht mehr so viel Krawalle in Berlin, aber die halbe Stadt ist auf den Beinen! Ausnahmezustand, alle feiern auf den Straßen, die U-Bahn fährt an einigen Stationen durch, weil zu viele Menschen ein- und aussteigen wollen.
Die „Arena Berlin“ ist nur ein paar Minuten Fußweg entfernt vom „Schlesischen Tor“ und da war die Hölle los.
Ich glaube zwar nicht, dass es um den Veranstaltungsort Sicherheitsprobleme durch den 1. Mai gab, aber die Besucher der VideoDays mussten dort ja irgendwie hin- und dann wieder wegkommen. Also Krachten (der Veranstalter) meinte, dass Berlin wohl nur mit diesem Datum einverstanden war, aber für den nächsten VideoDay in Berlin würde ich auf jeden Fall einen anderen Termin vorschlagen.

Der Preis
24,90€! Vierundzwanzig Euro und neunzig Cent! Also für mich war das viel Geld, da muss ich in meinem Studentenjob drei Stunden arbeiten, um das zu verdienen.
Klar, man bekommt einiges bei der Live-Show geboten – aber das sind keine Profis auf der Bühne, das sind keine ausgefeilten Auftritte. Also Quantität ja, Qualität naja.
Mit 13 Jahren hätte ich lange mein Taschengeld sparen müssen, bis ich 24,90€ zusammen gehabt hätte… Ja gut, damals gab es noch keinen Euro, aber das wären ja dann fast FÜNFZIG D-MARK!!

Die Verpflegung
Viel zu Essen und Trinken gab es leider nicht. Ich habe mir eine Lift-Apfelschorle für 2€ + 1€ Pfand mit Chip gekauft und eine Currywurst aus dem Wagen draußen: 2€ die Wurst, 30 Cent das Brötchen dazu – „ES GIBT KEINE POMMES MEHR!“ wurde da stundenlang gerufen. Currywurst passt super zu Berlin und ist ein guter Snack für zwischendurch. Leider waren die Schlangen ständig sehr lang.
Am Strandbereich (der mal zugänglich war, mal nicht) gab es zwar noch einige Angebote, aber das war alles sehr teuer, z.B. Burger für 6€.
Also hier könnte es wirklich mehr Angebote geben. Schließlich sind alle mehrere Stunden vor Ort, da muss man etwas essen und trinken.

Die Security
Bei den VideoDays haben sowohl die YouTuber als auch die Besucher immer viel mit der Security zu tun, deshalb möchte ich etwas dazu sagen. Es war genügend Security vor Ort und die Sicherheit aller Menschen ist für mich immer das aller wichtigste.
Die Probleme fangen immer bei den „Passierscheinen“ an: Wer darf wo und wann mit welchem Bändchen und welchem Schildchen durch?! Es gab wohl insgesamt 16 verschiedene Farben von Bändern und 4 unterschiedliche Kärtchen zum Umhängen.
Einerseits sind solche Systeme sinnvoll, aber andererseits hatte man das Gefühl, dass sich die Regeln diesbezüglich je nach Person und Tageszeit änderten und dass die Security das System auch nicht immer verstanden hatte.
Ich will jetzt nicht die ganzen Beispiele beschreiben, in denen Personen mit dem und dem Bändchen da und da hin wollten und durften und nicht durchgelassen wurden und von den Personen, die nicht durch durften und mit einfachen Tricks doch durch konnten. Also ich hatte gar keine Bändchen und Kärtchen und war trotzdem hinter der Bühne (wo die Akustik leider ganz schlecht war, logischerweise) und am Strand und sonst irgendwo.
Ich weiß nur von einem Fall, in dem zwei riesige Security-Typen einen kleinen, schmächtigen YouTuber vom Gelände schleiften (wirklich, seine Füße schleiften auf dem Boden), weil er „Chill mal…“ gesagt hatte.
Da gab es sicher wieder einige strittige Situationen, aber ich kenne das auch so aus Berlin: wenn es irgendeinen Stress gibt, dann wird kurzer Prozess gemacht, ohne Diskussionen. Nur waren alle auf diesem VideoDay friedliche, junge Leute ohne Aggressionen und Feindseligkeiten. Vielleicht fehlte manchmal etwas Fingerspitzengefühl.

Ein Security-Mann bekam den Titel „Teenieschieber“ ^^
https://twitter.com/mx_boenke/status/594214877096321024

Die Crew
Zur Organisation gehören auch immer freiwillige Helfer. Diese sind meistens ziemlich jung und sehr motiviert ganz nah an den VideoDays zu sein und tatkräftig zu helfen. Leider bekommen sie manchmal Frust und Ärger ab und dürfen einiges nicht. Zum Beispiel durften sie zwar am Rand der Bühne stehen (im „Backstage-Bereich“), durften aber nicht jubeln. Oder sie waren für das Catering der Stars zuständig, haben aber selber nichts zu essen bekommen. Ich weiß natürlich nicht genau, wie das alles gelaufen ist, aber ich kenne einige der Crew-Mitglieder schon länger und mir wurde das so erzählt:
Hier einige Tweets dazu:
https://twitter.com/Vicky_Freaky/status/594960029297582080 
 

Also von mir: danke liebe VideoDays-Crew!
Grüße an Ilayda :P


Tag 1 – Community Day
Beim Kartenkauf musste man sich entscheiden: 11 bis 15 Uhr oder 15 bis 19 Uhr. Das habe ich nicht wirklich verstanden und wusste nicht, wofür ich mich da entscheiden sollte. Es ging wohl darum, dass nicht alle auf einmal kommen und die Massen so auseinandergezogen werden. Ich hatte dann die Karte für das zweite Zeitfenster und das war wohl die bessere Entscheidung. Denn schon Stunden vor dem Einlass um 11 standen die Fans in der Schlange und warteten draußen. Zum Glück war das Wetter schön, aber angenehm war das sicher nicht. So sah die Schlange aus: https://twitter.com/FRITZde/status/594063071649406976

Als ich dann so um 16 Uhr eintrudelte, war draußen gar keine Warteschlange und ich bin ganz entspannt rein. Schlangen gab es dann zu bestimmten YouTubern, natürlich „DAT ADAM“ und ich denke Y-Titty.
Warteschlangen
Ich ging in den „Community-Bereich“ und suchte nach Freunden, die ich ewig nicht gesehen hatte und durch den VideoDay endlich wiedertreffen konnte! 
Der Bereich neben der Arena war glücklicherweise offen (das wurde wohl eher kurzfristig entschieden, wie ich gehört habe) und wir saßen entspannt in der Sonne, am Sandstrand und auf dem Steg an der Spree.
Hier vermischten sich die YouTuber mit den Fans, aber alles blieb gechillt – so Berlin eben. 
ganz gechillt
- so sieht der VideoDay in Berlin aus

Insgesamt hatte dieser Community-Day aber nicht viel zu bieten. Eben Autogramme von und Selfies mit den YouTube-Stars, aber sonst nichts. Es gab natürlich Merchandise von den YouTubern, aber leider nicht von YouTube selbst. Es gab wohl einen Stand von Canon, aber der sah ganz verloren aus.
Ich persönlich hätte mit mehr Attraktionen neben den Autogrammstunden gewünscht. Aber vielleicht wollten die jungen Fans genau das: Autogramme, Fotos, T-Shirts und Poster von ihren Stars?
Ich weiß, dass einige YouTuber und VideoDay-Besucher immer wieder gute Ideen und Verbesserungsvorschläge haben. Leider wurde kaum etwas davon realisiert.

Fazit: Nett, entspannt, die Organisation hat wohl geklappt – aber da ist noch viel Luft nach oben!
YouTuber-Merch und ein rennender Krachten


Tag 2 – LIVE SHOW
Nach der YouTube-Space-Party am Vorabend schaffte ich es leider nicht zum Auftakt der Show um 13 Uhr, aber es gab ja zum Glück einen Livestream! Vor der Show gab es noch eine nette Talk-Runde, moderiert von MrTrashpack und Melissa (Mademoiselle Opossum) - das war sehr angenehm und interessant! Super Aufwärmphase vor der Show, auch wenn nicht alle YouTuber es dort hin geschafft haben, die eigentlich kommen sollten (ich kann mir die Gründe für das Nichterscheinen denken…).

Die Show fing an, moderiert vom Daniele Rizzo, den ich sehr mag und schätze. Er ist ein Profi und hat das super gemeistert. Seine Co-Moderatorin Shirin David hat wohl nicht so viel Erfahrung, denn das wirkte sehr holprig, einer der ersten Sätze war: „Ein Schauer ist hier durchgekommen.“ …was?
Danach verschiedene Akts, alles ganz schön, alles ganz nett. In der Show-Pause war ich dann auf dem Weg zur Arena (wie durch ein Wunder habe ich an beiden Tagen direkt einen Parkplatz gefunden).
Nach der Pause der große Höhepunkt: der Auftritt von DAT ADAM! Ich war ja von dem Album („Chrome-EP“, sechs Songs für 3,99€ im iTunes Store) nicht so begeistert, vor allem von den verzerrten Stimmen (ich weiß, das ist ein Stilmittel und ich verstehe, dass es „trotzdem“ vielen gefällt). Aber der Liveauftritt war ziemlich gut! Live haben mir die Lieder viel besser gefallen und ich würde das Album als Live-Ausgabe sogar kaufen. Die Performance war eher lasch, aber da fehlt wohl auch Erfahrung und Anleitung – war schließlich der aller erste Auftritt von Ardy und Taddl als DAT ADAM (OMG Weltpremiere!).
DAT ADAM auf der Bühne
Danach gab es wieder Auftritte, einige Aktionen und Preise wurden verliehen. Besonders gefeiert habe ich die Auftritte "meiner" Berliner YouTuber: KingUDERZO und Jay & Arya ^^
Vor allem hat mich gefreut, dass DarkViktory den Playbutton für Innovation (hieß das Ding so?) für TubeClash gewonnen hat! Da steckt so viel Arbeit und Liebe drin, die drei Jungs haben es absolut verdient. 
 

Dann gab es noch den grandiosen Prank von BullshitTV – sie haben den goldenen Button für eine Million Abonnenten bekommen. Aber als sie auf die Bühne kamen würden sie von allen ausgebuht und warfen daraufhin den Preis mit voller Wucht auf die Bühne, wodurch er in viele kleine Stücke zersprang! Die Leute hinter der Bühne und einige YouTube-Stars waren schockiert und wussten nicht, was los war. Die Auflösung: die Jungs von BullshitTV hatten das vorher mit den Zuschauern abgesprochen (habe ich im Livestream mitbekommen) und der goldene Button war ein extra angefertigtes Replik. Aber da am Anfang der Show  nicht alle die Absprache mitbekommen hatten(wie gesagt, 13 Uhr, die Nacht vorher große YouTube-Space-Party…), war das ein super Prank! Gut Organisiert, ist aufgegangen und niemand ist zu Schaden gekommen.


DieLochis hatten einen guten Auftritt – die Songtexte sind zwar gar nicht mein Fall, aber die Performance auf der Bühne war super. Dafür, dass die beiden erst.. 15? 16…? sind, haben sie ja doch schon ein bisschen Erfahrung auf der Bühne.
Der krönende Abschluss waren good-old-Y-Titty: sie können es, die Leute waren begeistert, starkes Ende für die VideoDays. Nach all den Stunden Live-Show waren dann aber auch alle glücklich, dass es zu Ende war.

Wehrmutstropfen für mich persönlich: DieAussenseiter waren nicht da und das ist auf solchen Veranstaltungen immer mein Highlight :D

- Ich hoffe, der Stream wird bald in voller Länge bei YouTube veröffentlicht?! (https://www.youtube.com/videoday)

Danke für den schönen Tag - ihr seid echt gute Menschen! <3
Fritz-Radio
Fritz-Radio ist zufällig mein Lieblingsradio und hat zufällig das ganze Wochenende vom VideoDay und allgemein über YouTube berichtet. So war z.B. MrTrashpack im „High Noon“ (um 12 Uhr) und hat so einiges zum Thema „YouTube und Ihr“ erzählt (Podcast hier: http://download.fritz.de/podcasts/high_noon/2015/high_noon_youtube_und_ihr_(30_04_2015)_20150430.mp3) – sehr interessant!
Auf den VideoDays dann wurden immer wieder Leute kurz interviewt so z.B. der Christoph Krachten und der Manniac.

Hier eine Liste aller Themen zu YouTube bei Fritz-Radio:
Youtuber in Schichtarbeit http://download.fritz.de/audios/reportagen/2015/04/reportagen_youtuber_in_schichtarbeit_20150430.mp3
YouTuber ganz privat http://download.fritz.de/audios/reportagen/2015/05/reportagen_youtuber_ganz_privat_20150501.mp3
Mit Veranstalter Christoph Krachten auf der Couch http://download.fritz.de/audios/reportagen/2015/05/reportagen_mit_veranstalter_christoph_krachten_auf_der_couch_20150501.mp3
Meet and Greet der YouTuber http://download.fritz.de/audios/reportagen/2015/05/reportagen_meet_and_greet_der_youtuber_20150501.mp3
Manniac - Zeichnen auf YouTube http://download.fritz.de/audios/reportagen/2015/05/reportagen_manniac___zeichnen_auf_youtube_20150501.mp3
Auf der Couch mit Bullshit TV http://download.fritz.de/audios/reportagen/2015/05/reportagen_auf_der_couch_mit_bullshit_tv_20150501.mp3

 Mein Lieblingsradio hat mich perfekt durch das YouTube-Wochenende in Berlin begleitet :)


DIE PARTYS

1. Pre-Party von Endemol Beyond
Pro: Angenehme Party mit YouTubern und YouTube-Menschen aus allen Netzwerken! Hohe Tiere, YouTube-Stars und andere Internet- und Entertainment-Gestalter aus den verschiedensten Bereichen trafen friedlich und entspannt zusammen.
Die Location in Friedrichshain war klasse. Es gab drei Bereiche: vorne die Bar und viele Sitz- und Stehgelegenheiten. Weiter hinten die Toiletten und eine (unbewachte) Garderobe, danach ein großer Raum mit Couches und Sesseln – ideal für gemütliche Gespräche. Ganz hinten war ein Tanzbereich mit DJ. Die Getränke waren alle kostenlos!

Contra: Zu eng! Die Location war gut, aber nicht für so viele Menschen ausgelegt. Vor allem im vorderen Bereich musste man sich ständig durchquetschen.
Die Musik war leider nicht so toll und es hat immer nur eine Handvoll Leute getanzt.
Vor der Eingangstür stand ein „Bewacher“, der uns von der Tür wegscheuchte – ein paar Türen weiter oder auf die andere Straßenseite. Die Betreiber des Lokals wollten wohl keinen Stress mit den Anwohnern, die direkt über dem Lokal wohnen. Verständlich, aber nervig.

Fazit: Angenehme Party mit einer gemischten Truppe – zum Wieder-Treffen und Endlich-Reden! Superschöner Auftakt, danke EndemolBeyond! :)

2. YouTube Space Berlin – Party
Pro: Perfekte Location und sehr gutes Catering – die größte und glamouröseste YouTube-Party Berlins!
Großer Bereich zum Tanzen, eine Bühne mit Bildschirm, DJ über der Tanzfläche,  Couches und Barhocker zum Sitzen, Tische zum Stehen, Raucherbereich draußen. Getränke waren alle kostenlos und man konnte sich sogar selbst Flaschen aus Kühlschränken nehmen. Draußen gab es Fleisch vom Grill mit Soßen, Salat usw., Fleischspieße auf Tabletts wurden herumgereicht, danach Obst am Spieß mit Schokolade, danach Eis am Stiel… einfach alles!
Die Party war sehr gut besucht, aber nicht überfüllt. Es gab ein bisschen Programm auf der Bühne, aber nicht zu viel. Es ging vor allem um Gespräche und ums Tanzen.

Contra: Nur geladene Gäste und nur mit Vertrag! 
Es sollten wirklich nur die Leute reinkommen, die eingeladen wurden und auf den Listen standen – da gab es ganz klare Regeln. Bevor man eintreten durfte, musste man einen zweiseitenlangen Vertrag unterschreiben. Darin ging es wohl um Regeln und Rechte, was man in den Räumlichkeiten des YouTube-Space machen darf und was nicht, z.B. ungefragt fotografieren und filmen. Ich hatte mir das nicht durchgelesen und deshalb den ganzen Abend Angst überhaupt mein Handy herauszuholen – darf ich ein Selfie machen? Darf ich über die Party twittern…?

Fazit: Ausschweifende Party mit allem Luxus, den man sich wünschen kann – feiern auf Google-Kosten macht sehr viel Spaß!
Foto auf Toilette gemacht - das war doch erlaubt, oder...?


3. Aftershow-Party von Mediakraft
Pro: Der Stress ist endlich vorbei, jetzt kann gefeiert werden! Die Location war typisch Berlin – heruntergekommene Industriehallen an der Warschauer Straße. Laut, bunt, Dreck, Kunst, anders, besonders, manchmal nervig. Aber hier konnte man die ganze Anspannung fallen lassen und einfach hart abfeiern.

Contra: Die Musik war zu laut!! Wir haben uns Taschentücherpapier in die Ohren gesteckt, um nicht taub zu werden. Durch die laute Musik konnte man sich natürlich nicht unterhalten und folglich war vor der Halle meistens genauso viel los wie drinnen – eben die typische Subparty draußen.
Der DJ war nervig, hat immer wieder die gleichen Songs gespielt und er dachte, er wäre der Coolste. Einige Gäste mochten ihn aber, da gibt es wahrscheinlich verschiedene Ansichten. Aber wir durften mit den Musik- und Lichtreglern spielen, das haben einige natürlich gefeiert.
Getränke waren nicht kostenlos, man bekam am Eingang zwei Getränke-Schnipsel (für eine Marke = alkoholfreies Getränk, für zwei = mit Alkohol). Danach waren die Getränke sehr teuer, ab 7€ aufwärts. Naja, aber im Verlauf des Abends haben wir die Rolle mit den Marken aufgetrieben und es gab wieder kostenlose Getränke ;)

BTW: Mediakraft-Party ohne den Krachten? Das war schon merkwürdig… Und da gab es noch diese Konkurrenz-Party der VideoDays, für die man goldene VIP-Bändchen brauchte. Da aber niemand wusste, wie die andere Party war und weil man keine Freunde mitbringen durfte (die nicht-goldenen-VIP-Menschen), ist da fast niemand hingegangen…

Fazit: Verrückte Party bis 4 Uhr morgens, als der DJ den Saft abdrehte.

Gesamt-Party-Fazit: Drei Tage Party mit YouTubern = sehr viel Spaß & gute Gespräche!
Die grauen Mäuse hinter den Monitoren und vor den Kameras sind richtige Partyfreaks,  ich sage mal „Sex, Drugs & Rock’n‘Roll“ …


YouTube-Wochenende in Berlin – FAZIT:
Ich habe mich unglaublich gefreut, dass die ganzen YouTuber in meiner Stadt waren und ich entspannt zu allen Veranstaltungen gehen konnte, ohne zu überlegen wie ich fahren muss oder wo ich schlafen kann! :D
Allgemein finde ich die Entwicklung sehr schön, dass Berlin immer mehr zu einer wichtigen YouTube-Stadt wird: viele Netzwerke und Produktionsfirmen sowie ein YouTube-Space sind jetzt in Berlin, einige YouTuber ziehen auch hier her.
Immerhin sind wir die Hauptstadt – warum nicht auch die YouTube-Hauptstadt!!?

Kram... kann das weg?

Grüße,
Vicky

P.S. Andere Meinung? Nicht einverstanden mit meiner Kritik? Schreib doch einen Kommentar! ;D

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